„Da, eine tote Ratte!“, ruft Bootsführer Sven Aldag und deutet auf die Wasseroberfläche. Tatsächlich: eine Ratte. Neben Dosen, Flaschen, Plastik und anderem Müll. Sven Aldags Kollege Peter Krutisch steht am Bug des Müllsammelbootes „Schiermoker“ – bewaffnet mit einem langen Kescher, der all das aus dem Wasser fischt, was nicht dorthin gehört. Während der 125. Kieler Woche sind das vor allem Zigarettenkippen: schwer zu erkennen im trüben Wasser, aber richtig schlecht für die Umwelt. Wir haben die Männer vom Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) bei ihrer Tour über die Förde begleitet.

Diese drei Fakten musst Du über den „Schiermoker“ wissen:

  • Seit 2012 hat der ABK ein eigenes Arbeitsboot, das täglich auf der Kieler Woche im Einsatz ist.
  • Jeden Tag fischt die „Schiermoker“-Crew zu Beginn ihrer Schicht einen festgelegten Bereich der Kieler Förde nach Müll ab. Der wird dann ans Geomar-Zentrum übergeben, das den Müll analysiert. Die Ergebnisse siehst Du später im Geomar-Informationszelt am Seehundbecken.
  • Allein 2018 hat der „Schiermoker“ 1,5 Kubikmeter Abfall aus der Förde gefischt.